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Austrian Beduin
Tunesien...

Tunesienreise 2007/ 2008

Unsere Reise begann am 21.12.2007. Wir fuhren über denn Brenner nach Genua. Wo die Fähre bereits wartete. Leider hatten wir wieder 2 ½ Stunden Verspätung. Aber wir sind ja im Urlaub und somit hatten wir auch Zeit.

In Tunis angekommen, war die Einreise wieder einmal ein Erlebnis. Aber wir waren in einer halbe Stunde durch und schon in Richtung Hammmet unterwegs. Am Campingplatz übernachteten wir.


Am nächsten Morgen fuhren wir weiter Richtung Süden, nach El Jem. Hier besichtigten wir das Amphitheater. Das Wetter war sehr warm und schön. Das sollte sich aber bald ändern. Am Strand nach Mares schlugen wir unser Zelt auf und übernachteten bei wunderschönem Sternenhimmel.

Unser Weg führt uns weiter Richtung Douz. Nach El Hamma, nach der alten Ziegelei bogen wir auf eine gute Piste ab. Rasch ging’s vorwärts. Vorbei an einem Brunnen bis ungefähr 5 Km vor Douz. Von da an war die Piste versandet und sehr weich. In Douz am Campingplatz war die Hölle los. „Saharafestival“ war das Geheimnis…
Und am Abend war es dann vorbei mit dem trockenen Wetter.

Nach einem Tag Pause in Douz fuhren wir weiter Richtung Ksar Ghliane. Am Cafe vorbei, die direkte Piste bis zum Ksar. Da es ja geregnet hatte, waren die Dünen sehr gut zu befahren. In der Oase angekommen, es hat wieder zu regnen begonnen, machten wir eine Runde und fuhren weiter zum 17Km südlich gelegenen Campingplatz, nach Aint Sebart. Der Platz war leer und sauber. Und es regnete weiter…“DVD Abend im Zelt“


Wir steuerten die Asphaltstrasse Richtung Douz an. Es schüttete was der Himmel hergab. Am CP in Douz trafen wir ein Pärchen mit einem Patrol. Sehr schön aufgebaut. Nach kurzer Plauderei beschlossen wir am nächsten Tag die Sandrosen und Brunnentour gemeinsam zu fahren. So fuhren wir am nächsten morgen sehr früh los Richtung El Faouar und dann Richtung Süden. Durch den Regen war der Chott sehr schwierig zu fahren. Am Rückweg nahmen wir den CP in Kebli. Ein sehr schöner Platz. Riesengroß, sauber und leer.


Der 6. Tag mit Regen. Wir sind dann alleine aufgebrochen und Richtung National Jebil gefahren. Weiter Richtung Timbaine. Am Abend hörte es auf zu Regnen und es blieb bis zum Ende unseres Urlaubs trocken. Beim Timbaine schlugen wir unser Zelt auf und blieben dann zwei Tage da. Am Nachmittag trafen unsere Bekannten ein und feierten Silvester in den Dünen gemeinsam.

Am 1. Jänner 2008 fuhren wir alleine weiter nach Norden bis wir am Zaun des Nationalparks waren. Von da fuhren wir nach Osten, durch die Dünen nach Ksar Ghilane. Am Campingplatz verbrachten wir die 1. Nacht. Waschtag war angesagt. Dann verlagerten wir unser Zelt in die Büsche außerhalb des Camps. Das Wetter war trocken aber stürmisch.


Weiter ging dann Richtung Osten. Auf Pisten fuhren wir nach Chenini. Von da nordwärts auf Pisten nach Matmata. Und dann wieder einmal nach Douz.


Die nächsten zwei Tage in Douz waren sehr angenehm. Viel weniger Leute und viel mehr Ruhe. Wir trafen eine nette Gruppe Schweizer die dieselbe Richtung weiterfuhren. So machten wir uns einen Treffpunkt in Touzeur aus. Wir fuhren südlich vom Chott nach Touzeur. Eine langweilige Asphaltstrasse…

Gemeinsam mit den Schweizern fuhren wir die Rommelstrasse. Wo wir auch übernachteten. Ein netter Platz mitten in den Bergen. Traumhaft schön.


Unsere Reise führte uns weiter nach Haidra. Wir besichtigten noch römische Ausgrabungen und übernachteten im Garten der Garde Nationale.
Früh morgens fuhren wir los zum Table de Jugurtha. Ein Tafelberg mit 1271m nahe der Algerischen Grenze. Eine Traum Route durch tunesische Wälder.


Leider ist die Zeit schon wieder abgelaufen und er 11.1. naht. Die letzten 2 Nächte verbrachten wir in Nabeul am Camingplatz.

Ich hoffe, es hat Euch ein wenig Spaß gemacht, hier zu lesen!

Eure Austrian Beduins!


Reisebericht Tunesien 2006

Unsere Reise begann am 25.12. 2006 um 07:00 Uhr. Wir trafen uns mit unseren Freunden, Babsi und Gregor, bei der Raststation St.Pölten. Unsere Route führte über Salzburg, Innsbruck, Brenner nach Genua. Am Campingplatz in Pegli, der ganzjährig geöffnet hat, verbrachten wir die erste Nacht. Am nächsten morgen fuhren wir gemütlich in den Hafen von Genua. Die Fähre sollte um 12:00 Uhr ablegen. Sollte... Um 15:30 Uhr gings los.....

Bei der Einreise in Tunesien wurden wir nach einem GPS gefragt. Wir hatten unser GPS registrieren lassen. Den ersten Abschnitt Richtung Süden hatten wir auf der Autobahn erledigt. Die erste Nacht verbrachten wir in einem Flußbett. Am nächsten Morgen fuhren wir Richtung Matmata zum Haus der Fatima.

Das einsame Dorf Zeraoua. Drei Bewohner trafen wir. Der Rest ist ausgesiedelt worden.

Nach Tatouine fuhren wir durch die Berge.

Im Hotel Dakyanus bekamen wir die Genehmigung für das Sperrgebiet. Das Ansuchen hatten wir ein Monat vorher gemacht.

Richtung Sperrgebiet besichtigten wir noch das Ksar Bou Ziri und Ksar Ouled Solltane.

Silvester verbrachten wir bei der Quelle Ain Skouna. Das Wasser ist sehr heis, aber auch Ölrückstände kommen mit hoch. Duschen ist hier sehr angenehm - da rückfettend!

Zurück nach Tiaret. Wo wir auch tanken konnten (Diesel 1,29TDR). Nach der Kontrolle bogen wir Richtung Westen ab. Wir wollten zum "Hotpot" südlich von El Borma fahren. Nach einigen Kilometern drehten wir um und suchten uns einen schönen Lagerplatz.

Über die Pipelinepiste nach Lariche fuhren wir weiter. Bei einigen Brunnen kamen wir vorbei, wie Bir Larich und Bir Sabeur. Am Weg nach El Borma spielten wir ein bischen in der großen Sandgrube.

Ksar Ghilane. Von Süden herkommend trafen wir in Ksar Ghilane ein. Zwei Tage verbrachten wir da. Wäsche waschen.....
Danach fuhren wir nach Douz zum einkaufen.

Wir trafen zufällig unseren Freund Michael mit seinem Bremach, der uns zum Berg Tembaine begleitete.

Von Tembaine zum "Roten See" fuhren wir alleine weiter. Michael fuhr zurück nach Douz. Eine wunderschöne, anstrengende Tour lag vor uns. Teilweise wirklich sehr anstrengend, aber schön. Diese Stille ist beeindruckend. Leider schafften wir es nicht ganz zum See. 4,6 Km vor unserem Ziel kehrten wir um. Aber wir werden wieder kommen.

Wieder zurück in Douz.

Den Chott El Jerid durchquerten wir auf der Asphaltstrasse. Auch da liegt noch genug Salz herum. In Tozeur machten wir einen Ausgiebigen Sparzierganz und campierten am kleinen Campingplatz mitten im Ort.

Beim Wasserfall in Tamerza tummeln sich die Turis mit den Toyos.

In der Schlucht bei Mides war ein wenig Wasser. Wir wanderten bis zum kleinen Wasserfall Richtung Algerien.

Ziemlich eng - die Sakketschlucht.

Leider ging unser Urlaub schon wieder zu Ende. In Sidi Bou Said verbrachten wir unseren letzten Tag.


Ich hoffe es hat Euch ein wenig Spass gemacht. Uns schon.
Wenn Ihr Fragen habt, stehen wir gerne zur Verfügung. Mailt uns einfach!


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